
Du hast das Elektrosymbol für einen „Elektroherd“ gesucht und gefunden. In Elektroinstallationsplänen wird der Elektroherd üblicherweise als Quadrat mit drei innenliegenden kleinen Kreisen dargestellt.
Das Symbol kennzeichnet die Position eines fest angeschlossenen Elektroherdes. Dabei handelt es sich um ein ortsfestes Gerät, das nicht über eine normale Steckdose betrieben wird, sondern direkt an die Elektroinstallation angeschlossen wird.
In der Regel wird ein Elektroherd über einen 400-Volt-Anschluss betrieben, da für Kochfelder und Backöfen meist eine höhere Leistung erforderlich ist. Die Versorgung erfolgt üblicherweise über eine fünfadrige Leitung mit drei Phasen, Neutralleiter und Schutzleiter.
Damit der Elektroherd sicher betrieben werden kann, sollte er möglichst über einen eigenen Stromkreis mit einem dreipoligen Leitungsschutzschalter abgesichert werden. Der erforderliche Leitungsquerschnitt beträgt in den meisten Fällen mindestens 2,5 mm². Die tatsächliche Dimensionierung hängt jedoch von der Leitungslänge, der Verlegeart und der Gesamtleistung des Herdes ab.
Optimalerweise werden im Elektroinstallationsplan zusätzlich Angaben zur Leistung des Geräts sowie zur genauen Anschlussart gemacht. Dadurch weiß der Elektroinstallateur genau, welche Leitung benötigt wird und wie der Anschluss ausgeführt werden muss.
Beim Elektroherd reicht es nicht, nur die Position festzulegen – auch Anschlussart, Leitungsführung und Platz für Kochfeld oder Backofen müssen früh berücksichtigt werden.
Der rcEditor hilft Dir dabei, Herdanschlüsse direkt passend zur Küchenplanung einzuzeichnen: So wird sofort sichtbar, wo Anschlüsse benötigt werden und wie die spätere Geräteanordnung aussieht.
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